Der Mensch lebt wie die Mistel.
Er bettet und ernährt sich von einem Anderen.
Die Mistel von den Bäumen.
Der Mensch von Mutter Erde.
Solange das Gleichgewicht stimmt
ergänzen sich die Gegensätze.
Der Baum bewirtet die Mistel, ernährt sie.
Die Mutter Erde ernährt den Menschen.
Doch was geschieht, wenn noch weitere
Misteln auf diesem Baum wachsen?
Das Gleichgewicht kommt aus den Fugen.
Der Baum stirbt, er zerbricht unter der Last des Anderen.
Und somit stirbt auch die Mistel.
Kein Baum, kein Wirt, kein Leben.
Wenn die Struktur so einfach ist.
Was geschieht dann mit dem Gleichgewicht
zwischen Mutter Erde und dem Menschen?